Strategische Kommunikation erfordert Dialogkompetenz

Durchgesetzt hat sich das Stakeholder-Verständnis in den letzten 20 Jahren insbesondere in der Unternehmenskommunikation. Diese Funktion ist bereits traditionell dafür zuständig, das Innen- und Außenverhältnis von Organisationen zu beobachten und zu beeinflussen, beispielsweise indem neue und künftig wichtige Themen frühzeitig identifiziert werden. Hierbei geht es auch darum, aufkommende interne wie externe Ansprüche zu identifizieren und passende Kommunikationsstrategien zu entwickeln. Im Kommunikationsmanagement war aus arbeitsökonomischer Perspektive stets klar, dass solche Dialogmodelle nur etwas für spezifische Situationen sein können, beispielsweise für Krisen. Denn wie sollte es zu leisten sein, mit unterschiedlichen Stakeholder-Gruppen permanent im Dialog zu stehen? Doch diese Haltung gerät zunehmend unter Druck:
 
Einerseits wird eine Organisation, die Dialog nicht einübt, sich auch in Krisensituationen kaum so schnell radikal umstellen können, dass der Dialog auf Anhieb gelingt. Und selbst wenn Szenarien für solche Fälle existieren – etwa in der Touristik- oder Luftfahrtindustrie, wo im Bedarfsfall eigenständige Bereiche die Unternehmenskommunikation beim Einrichten situativer Callcenter unterstützen –, können nur die dringendsten Informationsbedürfnisse bedient werden.
 
Es zeigt sich: Wenn Dialogstrukturen nur als Einzel- oder Sonderfallmaßnahme angeboten werden, kann kein Dialog entstehen. Es kommt vielmehr darauf an, den Dialog mit internen und externen Stakeholdern nicht lediglich als situativen Resonanzraum zu begreifen, sondern zielgerichtete Interaktionsmodelle mit Stakeholdern und für Stakeholder zu entwickeln.
 
Unsere Leistungen im Einzelnen:
  • Entwicklung von Stakeholder-Strategien
  • Durchführung und Auswertung von Stakeholder-Analysen (Stakeholder Cockpit®, Stakeholdermap, Meinungsführerlandkarten)
  • Planung, Moderation und Monitoring von Stakeholder-Dialogen
  • Inhaltliche Organsiation von Stakeholder-Foren
  • Akzeptanzmanagement bei Infrastrukturmaßnahmen und unternehmerischen Vorhaben (z.B. Fusionen, Restruktrierungen)
  • Organisationsberatung zur Einrichtung eines Stakeholder-Managements in Unternehmen